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    Interview Torsten Neuhaus

    Unbenannt

    Hey Leute,

    da die kaufmännische und die gewerblich-technische Ausbildung ganz unterschiedliche Fachgebiete darstellen, haben wir für beide Bereiche jeweils einen Ausbilder. Kathrin Groos, unsere kaufmännische Ausbilderin, haben wir ja bereits in einem unserer Beiträge zum Thema Ausbildung interviewt. Nun ist auch Torsten Neuhaus, unser gewerblich-technischer Ausbilder an der Reihe.

    Torsten Neuhaus ist 48 Jahre alt und gelernter Modellschlosser mit Weiterbildung zum Industriemeister Metall. Er besitzt zudem die Zusatzqualifikation zur Fachkraft für Arbeitssicherheit und zum DGQ-Qualitätsassistenten. Seit März 2005 ist er nun schon bei SEISSENSCHMIDT beschäftigt und ist seit Mitte 2008 ist er als hauptberuflicher Ausbilder tätig.

    Verena (V): Wie viele gewerblich/technische Auszubildende hat SEISSENSCHMIDT aktuell?

    Torsten Neuhaus (TN): 42

    V: Welche Erfahrungen hast du bisher mit den Azubis gemacht?

    TN: Ich mache jeden Tag neue Erfahrungen, Gute wie Schlechte. Die Guten überwiegen aber deutlich. :) Wenn ich auf jede einzelne Erfahrung eingehen würde, wird der Text zu lang und wahrscheinlich nicht mehr gelesen. An der Ausbildung sind halt Menschen beteiligt und die haben gute und auch schlechte Tage. Da schließe ich mich nicht aus, denn niemand ist perfekt. Wichtig ist, dass man miteinander über die Probleme redet und Negatives in Positives umwandelt.

    V: Welche Erwartungen hast du an die Auszubildenden?

    TN: Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit sind die Grundvoraussetzungen für eine Ausbildung. Doch auch die Bereitschaft, auch mal Themen zu erlernen, die einem weniger Spaß machen, die aber trotzdem zur Ausbildung  und zum Beruf gehören, sollte vorhanden sein.

    V: Wie selbstständig arbeitet man als Azubi bei SEISSENSCHMIDT ?

    TN: Da wir selbstständige Mitarbeiter für unser Unternehmen benötigen, fangen wir in der Ausbildung schon frühzeitig damit an, diese Eigenschaft zu vermitteln und zu fördern. Der Metallgrundlehrgang, den fast alle gewerblich-technischen Azubis am Anfang ihrer Ausbildung durchlaufen, ist gezielt darauf ausgelegt, durch lesen und verstehen von technischen Texten sowie anschließende Fragen und handwerkliche Übungen, Wissen zu vermitteln. Im weiteren Ausbildungsverlauf bearbeiten unsere Azubis auch eigenständig interne Projekte. Die freiwillige Teilnahme an dem SIHK-Projekt „Energie-Scouts“ ist nur ein Beispiel dafür. Im kleineren Rahmen unterstützen unsere Azubis auch freiwillig, außerhalb ihrer Ausbildungszeit „ausbildungsfremde“ Abteilungen, wenn dort gerade viel Arbeit oder krankheits-/urlaubsbedingt Personalmangel herrscht. Dieses wird natürlich extra entlohnt. Als Abschlussprüfung Teil 2 kann man in einigen Ausbildungsberufen, anstatt der praktischen Prüfung nach PAL, einen betrieblichen Auftrag wählen. Hierzu stellt das Unternehmen eine, dem Ausbildungsberuf entsprechende, anspruchsvolle Aufgabe, die der Azubi in einem vorgegebenen Zeitrahmen zu erfüllen hat. Die Durchführung muss von dem Azubi in Papierform dokumentiert werden. Anhand dieser entstandenen Dokumentation wird der Prüfungsausschuss der SIHK ein 30-minütiges Fachgespräch führen und dieses dann bewerten.

    V: Wo findet meine Ausbildung statt (Schule, Lehrwerkstatt,…)?

    TN: Im Unternehmen, in der Lehrwerkstatt (LEWA-Attendorn) sowie in der Berufsschule (CUNO-Berufskolleg, Hagen und BKT-Lüdenscheid). Man spricht hier auch von dem dualen Ausbildungssystem, um das uns viele Länder beneiden.

    V: Besteht die Möglichkeit die Ausbildung zu verkürzen?

    TN: Ja, einmal aufgrund der Vorbildung (abhängig vom Schulabschluss) vor Ausbildungsbeginn und einmal aufgrund guter Leistungen während der Ausbildung (vorgezogene Abschlussprüfung 6 Monate vor dem eigentlichen Ausbildungsende).

    V: Auf was bist du im Hinblick auf die Ausbildung stolz?

    TN: Wir haben es geschafft, dass unsere Ausbildung  einen guten Ruf über die Stadtgrenzen von Plettenberg hinaus hat. Bisher haben alle Azubis ihre Berufsausbildung erfolgreich beendet. Über 90% aller ehemaligen Azubis sind heute noch im Unternehmen beschäftigt - als Facharbeiter sowie nach diversen Weiterbildungsmaßnahmen auch als Führungskräfte.

    Wir hoffen, dass wir euch einen kleinen Einblick in den Ablauf der gewerblich-technischen Ausbildung geben konnten. :)

    Bis nächste Woche!

    Verena

     

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    Azubi-Kick-Off

    IMG_8148

    Hallöle! :)

    Endlich! Die erste Hürde ist geschafft – nie wieder Schule. Naja, so halb jedenfalls.

    Du beginnst eine Ausbildung. Natürlich sind auch dort einige Hürden zu meistern, aber keine Sorge, du schaffst das. Der erste Arbeitstag rückt immer näher und die Nervosität steigt.

    Damit du dich an deinem ersten Arbeitstag  bei uns nicht ganz allein fühlst, organisiert SEISSENSCHMIDT jedes Jahr vor Ausbildungsbeginn ein 3-tägiges Azubi-Kick-Off, bei dem sich „die Neuen“ vorab schon kennenlernen und anfreunden können. Unabhängig vom Ausbildungsberuf, treffen sich alle neuen Auszubildenden in der Woche vor dem ersten Arbeitstag  an der Firma und fahren von dort gemeinsam zur Tagungsstätte. Auch unsere beiden Ausbilder sind dabei. 

    Das Azubi-Kick-Off dient vor allem der Stärkung des Teamgefühls. Mit verschiedenen kleinen Kennenlern-, Vertrauens-, oder Strategiespielen, wird die Stimmung von Stunde zu Stunde lockerer und man merkt selbst sehr gut, dass man mit seinen Befürchtungen nicht allein war – denn jeder macht sich vorher Gedanken! Alles ganz normal. Neben Theorie- und Praxiseinheiten, sollt ihr euch die Zeit aber auch zum Teil selbst gestalten dürfen. Die Abende stehen euch meistens zur freien Verfügung. Ihr könnt im hauseigenen Schwimmbad schwimmen gehen, Fußball spielen, Filme gucken, alles das, worauf ihr Lust habt eben. Bei uns war es letztes Jahr so, dass wir jeden Abend als gesamte Gruppe etwas geplant haben.   

    Zum Abschluss der Einführungswoche werdet ihr dann auch die Auszubildenden der anderen Lehrjahre kennenlernen. Dieses Jahr wird es ein Barbecue-Event geben. Wir sind schon sehr gespannt auf euch.

    Bis dahin haltet die Ohren steif und genießt die freie Zeit noch. :)

    Verena 

     

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    Dönerstag

     

     

    Hallo :)

    Zusammenhalt, Spaß und Teamfähigkeit werden in der Ausbildung bei SEISSENSCHMIDT besonders groß geschrieben.

    Da wir ein sehr großes Unternehmen sind, sehen wir uns während der eigentlichen Arbeitszeit relativ selten. Unseren Ausbildern ist es trotzdem sehr wichtig, dass sich die Azubis – insgesamt sind wir momentan 37 – untereinander gut verstehen und unterstützen.

    Aus diesem Grund hat sich unser Diversity-Team (in dem unter anderem auch unsere Ausbilder und einige Azubis vertreten sind) überlegt, einen „Dönerstag“ einzuführen. Einen Tag im Monat also, an dem wir alle gemeinsam Mittagessen bestellen und dieses auch in einem unserer Räume gemeinsam essen.  Bestandteil unserer Ausbildung ist die Berufsschule. Da je nach Ausbildungsberuf sowohl der Ort der Schule als auch die Schultage unterschiedlich sind, wird der „Dönerstag“ jeden Monat an einem anderen Wochentag stattfinden. Damit bekommt jeder die Möglichkeit mitzumachen.

    Der erste "Dönerstag" fand Anfang Juli statt. Wie das bei den Azubis ankommt, werdet ihr demnächst auf unserem Blog lesen können.

    Bis nächste Woche,

     

     

    Verena

     

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    Seminar Qualitätsmanagement

    Seminar Qualitätsmanagement

    Hey!

    Wie ihr vielleicht schon in unseren Steckbriefen gelesen habt, bietet uns SEISSENSCHMIDT viele Weiterbildungsmöglichkeiten. Eine davon ist das interne Seminar zum Bereich Qualitätsmanagement, zu dem wir uns insgesamt vier Mal getroffen haben. Das Qualitätsmanagement ist im Unternehmen übrigens dafür zuständig, dass die Qualität unserer Teile einwandfrei ist und keine gravierenden Fehler an unseren Produkten entstehen. Denn das könnte bei unseren Kunden Schaden anrichten. Deswegen ist es so wichtig, dass unsere Teile das Haus mit einer einwandfreien Qualität verlassen. Das Seminar fand an vier Terminen immer mittwochs in der Zeit von 10:00 – 11:30 Uhr in unseren eigenen Schulungsräumen statt. Um uns die Hintergründe und Wichtigkeit des Qualitätsmanagements näher zu bringen, hat ein Mitarbeiter der Abteilung eine Präsentation und Aufgaben für uns vorbereitet, die wir dann mit ihm zusammen bearbeitet haben. Dabei hat er bewusst Situationen aus dem alltäglichen Leben gewählt, damit es für uns besser nachzuvollziehen ist. Der Spaß an der Sache kam natürlich beim Planen des Herstellungsprozesses einer Pizza in Giovannis Pizzeria nicht zu kurz! – Das war nämlich die Situation, die Daniel (so heißt der Mitarbeiter der die Seminare mit uns durchführte) für uns ausgesucht hat. Nach Abschluss jedes Seminartages wurde uns die Präsentation geschickt, damit wir die Möglichkeit haben alles noch einmal nachzulesen.

    Meiner Meinung nach war es sinnvoll, diese Schulung durchzuführen, denn das Thema Qualität hat in unserem Unternehmen einen hohen Stellenwert. Deshalb finde ich es wichtig, dass auch schon den Azubis ein Einblick in das Thema ermöglicht wird. Besonders gut fand ich, dass ein Thema gewählt wurde, das wirklich alle verstanden haben und mit dem jeder etwas anfangen konnte. Denn wie gesagt, wer mag schon keine Pizza? :)

    Bis nächste Woche,

    eure Verena

     

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